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Zum Gedenken an Marielle Franco und Berta Cáceres: gegen jede Form von Rassismus, Sexismus und Klassismus
Am 14. März 2018 wurde Marielle Franco ermordet. Sie war eine feministische, lesbische Schwarze Stadträtin in Rio de Janeiro. Sie setzte sich erfolgreich für Empowerment der Ausgeschlossenen, für Favela-Bewohner*innen, für LGBTIQ*-Communities und gegen Polizeigewalt ein. Ihre Mörder waren Militärpolizisten, die Mordwaffe kam aus Deutschland. Die Auftraggeber*innen werden in höchsten Regierungskreisen Brasiliens vermutet.

Wir erinnern auch an Berta Cáceres, eine rebellische, anti-patriarchale und anti-koloniale Kämpferin für Selbstbestimmung, für ein anderes Honduras und eine andere Welt. Berta verkörperte den Widerstand gegen ein Wasserkraftwerk auf indigenem Territorium und wurde deshalb am 2. März 2016 ermordet. Gegen die mutmaßlichen Auftraggeber*innen des Mordes, ehemalige Partner europäischer und deutscher Banken und Unternehmen, wird bis heute nicht ermittelt.

Zu Marielles Todestag fordern wir Gerechtigkeit für Marielle und Berta. Und wir weisen auf die Strukturen hinter der Ermordung der beiden hin: Auf Rassismus, Patriarchat, Klassismus und globalen Kapitalismus, in Brasilien, in Honduras und weltweit.

Im Gespräch:
Renata Souza, Feministin, Politikerin, Menschenrechtsverteidigerin und Mitstreiterin Marielles

Bertha Zúñiga, soziale Aktivistin, Koordinatorin der indigenen Basisorganisation COPINH, Tochter von Berta Cáceres.

Musikalische Begleitung: Tâmara David, Schwarze Aktivistin aus Brasilien.

Die portugiesischen und spanischen Beiträge werden simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Veranstalter: Aruanas, Casa do Brasil, Nord Süd Forum München, Öku-Büro München

Livestream unter @bedrohteVoelker bei Facebook

12:00 Uhr in Brasilien (UTC-3), 9:00 Uhr in Honduras ((UTC-6)
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