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Zwischen Katerstimmung und Neuorientierung: Der VHD und die Vereinigung der deutschen Geschichtswissenschaften in den 1990er Jahren
In den letzten Jahren ist die Debatte über den deutschen Vereinigungsprozess nach 1990 neu entflammt. Im erinnerungskulturellen Deutungskampf über Erfolge, soziale Härten oder Profiteure der Einheit zeichnen sich verschiedene Perspektiven zwischen Ost und West ab, aber auch innerhalb der West- und Ostdeutschen. Der Umbruch betraf nicht zuletzt auch Historiker*innen und die Geschichtswissenschaft als Fach.

Der „Vereinigungs-Historikertag“ im September 1990 in Bochum war bereits von heftigen Auseinandersetzungen über die Verstrickungen der DDR-Geschichtswissenschaft geprägt. Was bedeutete der Umbruch von 1989/90 für ostdeutsche Historiker*innen und die ostdeutsche Geschichtswissenschaft? Inwieweit wurden ostdeutsche Historiker*innen aus der „Zunft“ ausgegrenzt? Welche Rolle spielten der Historikerverband und die Historikertage bei dem Zusammenwachsen der Geschichtswissenschaften in den 1990er Jahren? Welchen Platz hat die geschichtswissenschaftliche DDR- und Transformationsforschung heute in Ost und West?

Podium: Jürgen Kocka, Martin Sabrow, Krijn Thijs und Stefan Wolle. Einführung und Moderation: Georgios Chatzoudis und Eva Schlotheuber.

Die Diskussion bildet den Auftakt der vierteiligen Diskussionsreihe 125 Jahre VHD, die der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e. V. (VHD) anlässlich des 125-jährigen Verbandsjubiläums in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung veranstaltet.
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