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Edith Guba: „Zwischen Weltformel, Religion und Beliebigkeit - Aspekte des Daoismus und seine Bedeutung für die heutige Zeit"
Der Daoismus ist die ursprüngliche Philosophie, die heute vorrangig in Klöstern praktiziert wird. Dabei unterscheidet man die von ordinierten Daoisten praktizierte „Dao-Lehre” und die „Dao-Familie“. Sie umfasst alle, die sich dieser Philosophie nahe fühlen. Die Organisation des Daoismus in Communities begann im Jahr 142 mit Zhang Daoling, dem Gründer der ZhengYi-Schule. Der in China neue Buddhismus inspirierte zum Aufbau von Klöstern; deren bekannteste Richtung, die Quanzhen-Schule wurde im 11.Jhd. von Wang Chongyang gegründet. Eine Gemeinsamkeit dieser und weiterer Schulen besteht in der Auffassung, alles Existierende bewege sich in permanentem Austausch einander zugehöriger Gegensätze, dem Wechselspiel von Yin und Yang. Edith Guba gibt einen kurzen historischen Überblick, spricht verschiedene daoistische Themen an (Jing-Qi-Shen, Yin-Yang, Wuwei-Youwei), erläutert an einem Beispiel, warum es nicht immer um Geister geht, wenn in alten Texten von Geistern die Rede ist und berichtet von der neuen ökologischen Ausrichtung des Daoismus. Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen und eine kleine praktische Einführung.
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