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Odbudowa Warszawy - między konserwatorskim dylematem a wielką modernizacją // Der Wiederaufbau Warschaus nach 1945 - zwischen konservatorischen Ansätzen und Modernisierungsdruck
Als das UNESCO-Komitee im Jahre 1980 das historische Zentrum Warschaus auf die Welterbeliste setzte, waren dafür nicht etwa außerordentliche architektonische Vorzüge der Grund, sondern das Titanenwerk der Wiederherstellung der zerstörten Stadtstruktur aus den Ruinen des Krieges. Doch der Wiederaufbau Warschaus bleibt ein kontroverses Thema, welches nicht selten emotionsgeladene Debatten auslöst. Wurde wirklich der beste Weg der Erneuerung der in Ruinen liegenden Stadt gewählt? Hätte man die Modernisierungsbestrebungen nicht besser mit dem Wiederaufbau historisch bedeutsamer Baudenkmäler in Einklang bringen können? Inwieweit mussten wichtige Entscheidungen in einzelnen Stadtbereichen den damaligen politischen Gegebenheiten Rechnung tragen? Dass sich am Wiederaufbau Warschaus auch heute noch die Geister scheiden, zeigt die große Anzahl in Umlauf gesetzter Mythen – über in Aktentaschen aus Moskau hergeschickte Direktiven oder über nach dem Krieg abgerissene wertvolle historische Bausubstanz.
Auf die Fragen nach den Chancen und Gefahren, mit denen sich die Erbauer der Hauptstadt auseinandersetzen mussten, aber auch danach, wie man ihre Arbeit heute sehen und beurteilen muss, werden während der Debatte folgende Personen antworten: Grzegorz Piątek und Prof. Jakub Lewicki, Denkmalskonservator der Woiwodschaft Masowien, der für die heutigen Geschicke der historischen Baudenkmäler der Hauptstadt und für die ihr nach dem 2. Weltkrieg verliehene städtische Raumgestaltung Sorge trägt.
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