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Über das Hoffen
In einer Zeit politischer und ökonomischer Ungerechtigkeit, existentieller Unsicherheit und zunehmender Abschottung, leben Menschen mit unterschiedlichen Hoffnungen. Das Buch hope (2018) zeichnet eben solche Hoffnungen und Wünsche aus künstlerischer, wissenschaftlicher und literarischer Perspektive auf. Die Autorinnen Gerhild Perl, Julia Rehsmann und Veronika Siegl haben in verschiedenen ethnografischen Kontexten erforscht, wie Menschen hoffen und wie Hoffnung aufgrund spezifischer Lebenssituationen ungleich verteilt ist. Im Rahmen des Vortrags erzählen die drei Autorinnen von der Hoffnung auf ein Kind durch die reproduktive Arbeit einer Leihmutter, von der Hoffnung und dem Warten auf eine Organtransplantation, und von den Hoffnungen Geflüchteter, die an Europas Küsten zerschellen.

May 17, 2021 07:00 PM in Zurich

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