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Forum Biozyklisch Veganer Anbau - Moralische Herausforderungen in der veganen Nahrungsmittelproduktion.
Eine ökologisch verträgliche und moralisch vertretbare Nahrungsmittelproduktion bringt große Herausforderungen mit sich. Der biozyklisch-veganen Anbaus versucht sich diesen Herausforderungen anzunehmen und sowohl ökologisch als auch ohne Tierhaltung und die Verwendung tierischer Dünge- und Betriebsmittel Nahrung zu produzieren. Aber auch hier, wie in der Landwirtschaft ganz allgemein, besteht ein grundlegendes Problem in der Konkurrenz mit Wildtieren um die angebaute Nahrung. Zwar ist die Jagd, laut den Richtlinien, auf biozyklisch-veganen Betrieben verboten, aber die wirtschaftlichen Einbußen durch hohe Verluste im Anbau und der Fakt, dass eine Befriedung ohnehin nicht immer umsetzbar ist, werfen die Frage auf, wie sinnhaft ein Jagdverbot für diese Betriebe ist. Damit verbunden sind auch ethische Überlegungen in Bezug auf die Vereinbarkeit von veganen Idealen und den Wünschen der Konsumierenden auf der einen und der Praxis der Jagd auf der anderen Seite.
In diesem Vortrag sollen die oben skizzierten Schwierigkeiten, die durch die Interaktionen mit Wildtieren in der landwirtschaftlichen Praxis entstehen, genauer betrachtet und kurz mithilfe moralphilosophischer und soziologischer Ansätze analysiert werden, um dann gemeinsam über mögliche Lösungsansätze zu sprechen. Dies soll auf Grundlage der Ideale des biozyklisch-veganen Anbaus geschehen sowie unter Berücksichtigung der sozialen, ethischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die dieser in der praktischen Umsetzung mit sich bringt.

Florian Heinze studierte Philosophie und Biologie an der Universität Osnabrück und ist aktuell dabei seinen Master in Praktische Philosophie der Wirtschaft und Umwelt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu beenden. Seine Interessen liegen in den Bereichen Umwelt-, Klima-, und Tierethik sowie den Human-Animal Studies.
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