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Sinti und Roma in Bayern - zwischen Anerkennung und Ausgrenzung
Seit Jahrzehnten sind deutsche Sinti und Roma als nationale Minderheit anerkannt, seit Jahrhunderten hier beheimatet. Obwohl die Beziehungen zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheit vielfältig und offen gelebt wurden, sind die Vorstellungen auf Seiten der Mehrheit zumeist von geringem Wissen und dem Fortwirken von Vorurteilen geprägt.

Vor diesem Hintergrund haben wir Sinti aus drei Generationen eingeladen, die über ihre Erfahrungen und Sichtweisen berichten werden. Die individuellen Lebensgeschichten eröffnen einen vielschichtigen Blick auf die Geschichte der Sinti und Roma, die von der zentralen Erfahrung des Völkermords im Nationalsozialismus geprägt ist, über die seit den 1980er Jahren aktive Bürgerrechtsarbeit bis zu den gegenwärtigen Lebenswirklichkeiten führt.

Es eröffnen sich hieraus Fragen nach dem heutigen Zusammenleben von Mehrheit und Minderheit, nach der Verantwortung der Mehrheitsgesellschaft und eine Perspektive auf die Weitergabe von Erfahrungen über mehrere Generationen hinweg.
26. Januar 2021: Eva Franz (geb. 1940) im Gespräch mit Birgit Mair (Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Nürnberg)

Jan 26, 2021 07:00 PM in Paris

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